Wenn es nicht mehr von alleine geht...
Eine chronische Erkrankung, die Folgen eines Unfalls oder die Begleiterscheinungen des Alters: Das Leben kommt zu Wegstellen, wo es nicht mehr ohne die Hilfe der Angehörigen und anderer Menschen geht.Dabei gibt es sehr unterschiedliche Notwendigkeiten:
Ist es die eingeschränkte Beweglichkeit, wo eine Begleitung oder ein Fahrdienst gebraucht werden.
Wachsen die bürokratischen Dinge über den Kopf, ist es gut, wenn jemand klaren Kopf behält, was bei den Behörden zu tun ist und was man lassen kann.
Kleine und größere Arbeiten zuhause können nicht mehr ohne Unterstützung bewältigt werden.
Wenn der Körper leidet und schmerzt, braucht es Pflege zur Linderung und zur Behandlung.
Und oft lastet das Alleinesein noch mehr, als alles andere: Die Möglichkeit, sich auszutauschen, eine Runde ins Freie zu machen, oder auch zu einem Treffpunkt mit anderen Personen in ähnlicher Situation hinzukommen ist wichtiger Teil von Lebensqualität.
Angehörigen und Freunde macht diese Situation zumeist sehr betroffen:
Gewohnheiten müssen neuen Rythmen Platz machen, manche Lebenspläne können so nicht mehr umgesetzt werden.
Verantwortungsempfinden und eigene Vorhaben lassen sich meist nicht leicht in Einklang bringen.
Vor allem aber ist zumeist unklar, wie Pflege organisiert werden kann: was ist zumutbar, wo können Familie und Umgebung helfen und wann braucht es professionelle bzw. kostenpflichtige Unterstützung.
Mit dem Pflegegeld hat das Land eine neue Grundlage geschaffen, um Sicherheit und Unterstützung in dieser Lebenslage zu bieten. Trotzdem bleiben viele Fragen offen, die letztlich von den betreffenden Personen selbst und von ihren Familien beantwortet werden müssen.
Diese Informationssammlung soll dabei Hilfe und Erstauskunft bieten.




